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Name der Einrichtung:
Spielsuchthilfe
Prävention, Beratung, Therapie, Betreuung für Glücksspielabhängige und Angehörige


Rechtsform: Gemeinnütziger Verein

Adresse, Telefon, Fax, E-mail:
1050 Wien, Siebenbrunnengasse 21/DG,
Telefon: 0043 1 544 13 57, Fax: 0043 1 544 61 92
E-mail: therapie@spielsuchthilfe.at

Zielgruppe/n:
alle, die ein Problem mit dem Glücksspiel haben (Spieler und Spielerinnen) und deren Angehörige (Verwandte, Freunde, Kollegen, Arbeitgeber) sowie alle Interessierten (Fachleute, Medien, Studenten, Entscheidungsträger im politischen- und Glücksspielbereich, Schüler...).

Aufgaben/Ziel
*Hilfestellung (Beratung, Psychotherapie, Behandlung, Betreuung)
für (Glücks-) Spieler/innen und deren Angehörige
*PR- Arbeit (Sensibilisieren der breiten Öffentlichkeit für die Spielsuchtproblematik),
* wissenschaftliche Forschung (insbesondere Grundlagenforschung)

Sponsoren:
Ohne die finanzielle Unterstützung der Sponsoren wäre die Tätigkeit des Vereines nicht möglich! Dankenswerter Weise unterstützen den Verein folgende Sponsoren (alphabetisch): Casinos Austria AG, Novomatic Group of Companies, Österreichische Lotterien, Concord Card Casino. Eine seit langem erwartete Förderung der öffentlichen Hand wurde in Aussicht gestellt.

Angebote der Spielsuchthilfe (kostenlos):
Psychologische/psychotherapeutische Beratung, Krisenintervention, Sozial- und Schuldnerberatung, Psychotherapie, fachärztliche Sprechstunde, therapeutisch geleitete Gruppen für SpielerInnen und Angehörige, nach Bedarf Überweisung in stationäre Entwöhnungsbehandlung, Nachbetreuung

Inanspruchnahme der Stelle:
Rund 1000 Personen (Spieler/innen und Angehörige) jährlich
ca. 7000 Beratungs- und Therapiegespräche jährlich
18 Berater/Therapeuten im Ausmaß von aktuell rund 230 Wochenstunden

Problematik pathologischen (krankhaften) Glücksspiels
1991 wurde das pathologische Glücksspiel von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in das maßgebliche Diagnostische Verzeichnis psychischer Störungen ICD-10 (im Abschnitt: Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen) erstmalig aufgenommen. Die Amerikanische Psychiatrische Gesellschaft (APA) hat das pathologische Spielen in ihrem Diagnostischen und Statistischen Manual Psychischer Störungen DSM bereits 1980 aufgenommen.

Anzahl der Betroffenen, Häufigkeit des Auftretens
Grundlagenstudien zu diesem Thema gibt es in Österreich leider noch nicht. In der Fachliteratur wird davon ausgegangen, dass in Regionen, in denen alle Arten des legalen Glücksspiels frei zugänglich sind, mit etwa 1,5% pathologischen (krankhaften) Spielern und weiteren 3% bis 4% problematischen (gefährdeten) Spielern in der erwachsenen Bevölkerung zu rechnen ist. Auf Wien umgerechnet würde es bedeuten, dass mit rund 20.000 Spielsüchtigen und mit weiteren 40.000 bis 50.000 Gefährdeten zu rechnen wäre. Die mitbetroffenen Angehörigen werden in diesen Schätzungen nicht berücksichtigt.